Bus in Rom gestohlen und rechtzeitig wieder sichergestellt: Dittmeier informiert zur aktuellen Situation der Reisebus-Diebstähle

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Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – informiert, dass am Mittwoch den 29. September 2016 zur Mittagszeit vor dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Rom ein Reisebus des Unternehmens Hafermann-Reisen GmbH & Co. KG entwendet wurde. Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen Reisebus vom Typ BOVA VDL Futura 2 mit Erstzulassung 08/2016. Der Bus wurde um 12:45 Uhr vor dem Parkplatz des großen Einkaufszentrums „EUROMA2“ ordnungsgemäß zwischen den PKW abgestellt. Als der Fahrer circa 30 Minuten später zum Bus zurückkehrte, war dieser verschwunden.

Dank schneller Reaktion Bus sichergestellt – von Tätern aber keine Spur

Dank der schnellen polizeilichen Meldung vor Ort in Rom und Information an den Hersteller sowie einem Ermittlungsnetzwerk konnte der gestohlene Reisebus gegen 16:45 Uhr etwa 5 Kilometer entfernt in südlicher Richtung sichergestellt werden. Von den Tätern fehlt jede Spur. Das Fahrzeug wurde durch den Einbruch-Diebstahl von den Tätern an der Tür sowie den Kofferklappen-Öffnern beschädigt und die Go-Boxen für Italien, Frankreich und Spanien wurden gestohlen. Ein Safe im Treppenaufgang konnte hingegen nicht aufgebrochen werden. Das Fahrzeug ist jedoch fahrbereit. Der Unternehmer konnte sein Fahrzeug nach erfolgter Spurensicherung durch die italienischen Behörden, wieder abholen.

Dreistigkeit lässt auf erhöhtes Gefahrenpotential schließen

Trotz der erfolgreichen Sicherstellung des Fahrzeuges konnten leider keine Hintermänner der Tat gefasst werden. Daher ist weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Mit weiteren Diebstählen muss gerechnet werden. Gerade die Art und Weise, einen Bus zur Mittagszeit direkt vor dem Parkplatz eines belebten Einkaufszentrums zu entwenden verdeutlicht die Gefahr eines Busdiebstahls.

Zur aktuellen Situation der Reisebus-Diebstähle

In letzter Zeit wurden gerade die Reisebusdiebstähle in und um Paris immer mehr zum Problem. Die Gefahr ist daher in dieser Region und nach wie vor in Italien unverändert hoch. Auch wenn dies zumeist Fahrzeuge der Hersteller Mercedes und MAN waren, zeigt der aktuelle Fall, dass keine Marke vor solchen Diebstählen sicher ist.

Nach Informationen von Dittmeier sind Fahrzeuge ab 2010 serienmäßig gegen Diebstahl gesichert. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass die vom Hersteller verbauten elektronischen Wegfahrsperren weitgehend wirkungslos sein dürften. Die Diebe greifen mit spezieller Software in die Fahrzeugelektronik ein.

Dittmeier empfiehlt zum Schutz der Fahrzeuge weiterhin, versteckt angebrachte Schalter zur Unterbrechung der Startelektronik bzw. der Kraftstoffzufuhr zu verbauen. Diese können ein Wegfahren des KOM unter Umständen am besten verhindern. Zu beachten sind dabei aber unbedingt etwaige Sicherheitsweise des Fahrzeugherstellers. Ebenfalls eine gute Maßnahme kann das Zuparken von Busse durch andere Fahrzeuge sein. Um entwendete Busse möglicherweise wiederzufinden, stellen Ortungsgeräte eine recht gute Möglichkeit dar.

Von einem Diebstahl betroffene Busunternehmen melden Sie sich bitte umgehend bei Dittmeier. Auch Nicht-Dittmeier-Kunden sollten sofort Kontakt mit Dittmeier aufnehmen. Der Anruf ist auch nachts oder am Wochenende unter der kostenfreien 24h-Notfall-Hotline an: +49 (0) 700 10 20 40 50 möglich.

Dittmeier stellt sofort den Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da sowohl im Inland wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird. Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Oft geht es um Stunden.

Falls ein Diebstahl im Ausland passiert, sollten Busunternehmen diesen unbedingt nochmals bei der örtlichen deutschen Polizeidienststelle anzeigen und auf die sofort beginnende Funk- und Ringfahndung drängen

Eine vorhandene GO-Box oder Telepass sollte nicht gesperrt werden, um die Spur verfolgen zu können (Verschieberichtung).

Quelle: www.dittmeier.de

Artikel veröffentlicht am 30.09.2016 in Unternehmens-News.
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